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Stencilism ist keine Abkürzung. Es ist Präzision in Schichten.

Stencilism beschreibt eine Arbeitsweise, die auf mehrlagigen Schablonen basiert.
Was oft wie ein schneller Eingriff im öffentlichen Raum wirkt, entsteht durch Planung, Schnitt und kontrollierte Wiederholung. Jede Ebene ist vorbereitet, jede Überlagerung kalkuliert – und dennoch bleibt Raum für Zufall.

Im Gegensatz zur spontanen Geste steht hier der Prozess im Vordergrund.
Das Bild entsteht nicht aus einem Moment heraus, sondern aus Verdichtung. Reduktion wird zum Mittel, Schichtung zur Sprache.

Stencilism bewegt sich zwischen Kontrolle und Freiheit – zwischen klarer Kante und offenem Hintergrund. Es ist eine Haltung, die das Flüchtige der Straße mit handwerklicher Disziplin verbindet.

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